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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 Mythen und Sagen
Thormar Offline



Beiträge: 582

02.09.2009 19:17
Was allgemeines zum Thema! antworten

Kleine Einleitung

Die Mythen haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. In vielen Dingen haben sie Einzug in unserem heutigen Sprachgebrauch gehalten (Ödipuskomplex, Narzissmus etc.). Fast alle Völker der Erde habe ihre eigenen Sagen, in denen sich die Struktur und die Werte ihrer Gesellschaft widerspiegeln. Naturgewalten und -ereignisse, für den damaligen Menschen unheimlich und unerklärbar, wurden so in eine nachvollziehbare Form gegossen. Aber es geht auch um elementare Gefühlswelten wie Liebe, Hass, Eifersucht und Leidenschaft. Vom Schicksal bestimmt kämpfen Helden und Götter um das Überleben und Weiterleben. Dabei wurde sich einer lebhaften und bildhaften Erzählweise bedient. Und genau in dieser Tradition sollen auch hier die alten Mythen wieder belebt und nacherzählt werden.

LG Thormar

Thormar Offline



Beiträge: 582

02.09.2009 19:29
#2 RE: Was allgemeines zum Thema! antworten

Römische Mythologie




Troja, die mächtige Stadt am Ufer des Flusses Skamandros, hatte nun 10 Jahre lang allen Anstürmen der Griechen standgehalten. Odysseus List sollte sie jedoch zu Fall bringen und nur wenigen Trojanern gelang die Flucht aus der brennenden Stadt. Unter ihnen befand sie Aeneas, der Sohn des Anchises und der Göttin Venus. Gewarnt durch einen Traum, den seine Mutter ihm geschickt hatte, wachte er in der Nacht auf und hörte das Kampfgetümmel. Eilig mahnte er seinen Vater Anchises, seine Frau Kreusa und seinen Sohn Askanios zum Aufbruch. Doch der Vater weigerte sich, die Stadt zu verlassen. Da züngelte eine Flamme über dem Haupt seines Enkels ohne diesen zu verletzen. Dieses Omen überzeugte Anchises und er willigte in die Flucht ein. Da er blind und gelähmt war, nahm ihn Aeneas auf seine Schultern. Mit seinem Sohn Askanios an der Hand und gefolgt von seiner Frau eilten sie durch die brennenden Gassen. In dem Gewirr des Kampfgetümmels verlor er jedoch seine Frau Kreusa und konnte sie nicht mehr wieder finden.

Auf der Flucht schlossen sich ihm weitere Trojaner an und gemeinsam erreichten sie das Ufer des Meeres. In einer kleinen Hafenstadt zimmerten sich die Flüchtlinge Schiffe und brachen schließlich gegen Westen auf. Auf der Insel Delos befragten sie im Tempel des Apollon das Orakel um Rat. Dieses prophezeite ihnen rätselhaft:

Hartes Dardanervolk, ein Land, das vom Stamme der Väter
Euch ursprünglich schon trug, es empfängt euch kehrend nun wieder
In dem lachenden Schoße. Die alte Mutter, nun sucht sie!
(Aeneis 3, 94-96)

Anchises erinnerte sich daran, dass Teukrus, der Ahnherr der trojanischen Könige, aus Kreta gekommen war und freudig machten sie sich so nach Kreta auf. Doch das Land nahm sie nicht wohlgesonnen auf, sondern plagte sie mit schweren Heimsuchungen. Verzweifelt fragten sie Aeneas um Rat, was zu tun sei. Sorgenvoll legte dieser sich zum Schlafen nieder und war überrascht, als ihm im Traume die heiligen Hausgötter aus seiner Vaterstadt Troja erschienen, die er aus den Flammen gerettet hatte. Diese erhellten ihm den Orakelspruch. Die alte Mutter, die sie suchen sollten, sei Italien, den von dort stammt Dardanus, der Gründer Trojas.

So machte sich Aeneas mit seinen Gefährten erneut auf den Weg. Auf ihrer Fahrt landeten sie auch auf den Stophaden. Froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, gingen sie an Land und schlachteten sogleich Rinder und Ziegen. Doch hier hausten auch die schrecklichen Harpyien, vogelartige weibliche Wesen. Kreischend stürzten sich diese auf das bereitete Mahl und beschmutzten es mit Unrat. Tapfer kämpften die Helden gegen diese Ungeheuer und konnten sie schließlich verjagen. Doch eine der Harpyien kündete ihnen fürchterliches: "Das Land Italien werdet ihr wohl erreichen. Doch nicht eher werdet ihr das Land in Besitz nehmen können bis der Hunger euch zwingt, an euren eigenen Tischen zu nagen und sie zu verschlingen."

Entsetzt segelten die Trojaner weiter. Lange nun irrten sie umher und hatten vielerlei Abenteuer zu bestehen. Viele seiner tapferen Gefährten büßte Aneas bei der schwierigen Reise ein. So auch seinen geliebten Vater Anchises, den er auf der Insel Sizilien begraben musste.



Sie hatten schon die italienische Küste vor Augen als die rachsüchtige Göttin Juno ihnen einen fürchterlichen Sturm schickte. In ihr tobte nämlich immer noch der Hass darüber, dass der trojanische Königssohn ihr den Preis der Schönheit versagt hatte. Hilflos trieben die Schiffe auf den rollenden Wellen des Meeres und drohten alle unterzugehen. Als der Meeresgott Neptun jedoch gewahr wurde, was seine Schwester in seinem Reich anrichtete, beendete er sogleich das Toben der Winde.

So landeten Aeneas und seine Gefährten an den Küsten Nordafrikas. Als nun Aeneas die Gegend erkundeten fand er eine Stadt, die sich im Bau befand. Mit großem Eifer war man am Werke, mächtige Mauern zu errichten. Hier herrschte die schöne Königin Dido, die einst aus Tyrus geflohen war als ihr Bruder den Gemahl erschlagen hatte. Herzlich begrüßte sie Aeneas und seine Gefährten und gewährte ihnen Gastfreundschaft.

Die Göttin Venus sorgte indessen dafür, dass sich Dido unsterblich in ihren Sohn Aeneas verliebte, um so seine Sicherheit zu gewährleisten. So wurden die beiden ein Liebespaar und Aeneas vergaß all die Mühsal, der er zuvor durchlitten hatte. Italien und der neue Staat, der dort gegründet werden sollte, geriet nach und nach in Vergessenheit. Doch der Gott Jupiter wachte über das Schicksal des Aeneas, das ihm bestimmt war und zur Gründung Roms führen sollte. Er schickte den Götterboten Merkur zu Aeneas, um ihn an seine Pflichten zu erinnern und zum Aufbruch zu mahnen.

So aus seiner Leidenschaft zu Dido herausgerissen rüstete er schon bald zum Aufbruch. Mit schweren Vorwürfen überhäufte die Königin ihn, bettelte und flehte, doch nichts konnte den Helden von seinem Entschluss mehr abbringen. Als sie von ihrer Festung den Geliebten fortsegeln sah, entschloss sie sich zum Selbstmord. Sie lies einen Scheiterhaufen errichten, auf dem sie sich in ihr Schwert stürzte und schließlich in den Flammen verbrannte



Endlich nun landete Aeneas mit seinen Gefährten an der Westküste Italiens, nahe der Tibermündung. Hier, im Lande Latium, herrschte der schon sehr alte König Latinus. Aeneas ließ die Schiffe auf das Land treiben und suchte unter den schattigen Bäumen Erholung nach der anstrengenden Reise. Hungrig richteten sie sich Speisen her und da sie zu faul waren, ihr Essgeschirr vom Schiff zu holen, buken sie Weizenfladen, auf denen sie die Speisen legten. Als ihr kleiner Vorrat verzerrt war, aßen sie auch die Weizenfladen auf. Da sprach der kleine Askanios lachend: "Wir verzehren ja unsere eigenen Tische." Erregt sprang Aeneas auf und dankte Jupiter dafür, dass er die einst so schreckliche Prophezeiung der Harpyien so gnädig gewendet hatte.

Schon bald hielten sie Einzug in die prächtige Stadt des Königs Latinus. Der war beeindruckt von der herrlichen Gestalt und dem edlen Gemüte des Aeneas. Ein Orakelspruch hatte ihm verheißen, dass aus der Fremde sein Eidam kommen würde, dessen Nachkommen die Welt beherrschen sollten. Und so versprach er seine Tochter Lavinia dem Aeneas zur Frau.

Doch dies gefiel der Gattin des Latinus nicht, deren großer Wunsch es war, ihre Tochter mit Turnus, dem Königssohn der benachbarten Rutuler, zu vermählen. Dieser hatte auch schon um Lavinias Hand beim König geworben. Daher säte sie Misstrauen zwischen ihrem Gemahl und Aeneas. Und auch Turnus rüstete zum Krieg, um den frechen Eindringling zu vertreiben. Schon bald entbrannte ein heftiger Krieg, der erst beendet wurde als Aeneas Turnus im Zweikampf besiegte. Auch der Zwist mit dem König Latinus konnte beseitigt werden, so dass Aeneas endlich die schöne Lavinia zur Frau nehmen konnte. Und so wurde Aeneas zum König in Latium als der alte Latinus starb.

Doch den Rutulern wurmte die Niederlage, die sie erlitten hatten. Und so verbündeten sie sich mit den Etruskern und griffen die Latiner erneut an. Wild wogte die Schlacht hin und her bis Trojer und Latiner erneut siegreich waren. Doch hoch war der Preis, den sie bezahlen mussten. Denn ihr geliebter König Aeneas wurde von den Fluten des Flusses Numikus mitgerissen und nie wieder gesehen.

Seinen Sohn Askanios, der sich bald darauf nach seiner troischen Heimat Ilos den Namen Iulus gab, machten sie zum neuen König. Er schaffte es, dass Frieden zwischen den Etruskern und den Latinern eintreten sollte. So wuchs die Stadt Lavinium stetig bis ihre Mauern die Bewohner nicht mehr fassen konnten. Da verlies Iulus die Stadt und gründete am Fuße der Albanerberge Alba Longa, die "lange weiße" Stadt. Von hier aus regierten über dreihundert Jahre seine Nachkommen über die Landschaft in den Flussniederungen des Tiber.






Quelle:Mythentor by Sylvia Seelert und Tanja Koczwara

Thormar Offline



Beiträge: 582

02.09.2009 19:36
#3 RE: Was allgemeines zum Thema! antworten

Griechische Mythologie

Der Anfang

Die Entstehung der Welt


Atlas, spätrömisch


Vor dem Anbeginn der Zeit war das Chaos, ein gähnender Schlund ohne Anfang und ohne Ende. Finster waren die Nebel, aus denen es bestand, und doch lagen schon in ihnen die Urbestandteile allen Lebens: Erde, Wasser, Feuer und Luft.

Und so geschah es, dass sich die Finsternis (Erebos) und die Nacht (Nyx) aus dem Schlund erhob. Beide vereinigten sich und gebaren den Äther (Aither) und den Tag (Hemera).

Die erste aber unter allen Göttern war die Erdenmutter Gaia. Die Welt um sie herum war noch leer und ungeformt. So zeugte Gaia aus sich Uranos, den Himmel, Pontos, das Meer, und Tartaros, die Unterwelt. Doch noch war das Werk unvollständig und so verband sich die Erdenmutter mit ihrem Sohn Uranos und zeugte Okeanos und Tithys, aus deren Verbindung die Flüsse und die Okeaniden hevor gingen. Weitere Kinder folgten und so entstand aus der Verbindung von Hyperion und Theia die Sonne (Helios), der Mond (Selene) und die Morgenröte (Eos). Ihr Sohn Japetos verliebte sich in die schöne Okeanidin Klymene und deren mächtige Kinder waren Atlas, Menoitis, Prometheus und Epimetheus.

So bevölkerte ein ganzes Göttergeschlecht in unterschiedlichsten Erscheinungsformen die frühe Welt. Titanen, einäugige Wesen, Kyklopen und hundertarmige Riesen trieben ihr Unwesen. Und schon bald sollten schreckliche Taten das Antlitz dieser jungen Welt erschüttern.

Uranos war nämlich ein sehr herrschsüchtiger Gott und achtete eifersüchtig darauf, dass ihm keiner seine Macht streitig machen konnte. Und so waren ihm seine mächtigen Söhne ein Dorn in seinem Auge. Schließlich verbarg er sie tief im Innern der Erde und verwehrte ihnen so, jemals das Himmelslicht zu sehen. Verzweifelt versuchte Gaia ihren Gatten auf dem Nachtlager von seinen Taten abzubringen. Doch es war vergebens.

Darüber war die Erdmutter so erzürnt, dass sie aus dem Erz der Erde eine gewaltige Sichel formte. Mit dieser ging sie zu ihrem Sohn Kronos und redete mit schmeichelnder Stimme auf ihn ein: „Sieh, wie dein eifersüchtiger Vater deine Brüder in die Unterwelt verbannt. Kein Grund gibt es für seine Tat und die heißen Tränen meines Mutterherzens können ihn nicht erweichen. Nur du, mein Sohn Kronos, kannst ihn aufhalten. Nimm diese mächtige Sichel! Mit ihr wirst du diesen grausamen Herrscher von seinem Throne stürzen können."

Kronos hörte auf die Worte seiner Mutter und lauerte in der Nacht seinem Vater Uranos auf, der sich zum Lager seiner Gemahlin aufgemacht hatte. Ein wilder Kampf entbrannte zwischen Vater und Sohn, bei dem die Erde angstvoll zitterte. Schließlich gelang es dem Kronos seinen Vater mit der Sichel zu entmannen. Voller Zorn warf er das Geschlecht ins Meer. In der Brandung des wildschäumenden Ozeans erwuchs daraus Aphrodite, die schaumgeborene Göttin der Liebe.
Tropfen von Uranos Blut fielen auf Gaia und befruchteten sie. So gebar sie die Erinyen, schaurige Rachgöttinen, und die mächtigen Giganten.
Uranos jedoch wurde in das finstere Verließ des Tartaros verbannt und fortan sollte nun sein Sohn Kronos herrschen. Doch er vergaß nicht die zornigen Worte seines Vaters, der ihm prophezeite: "So wie du mich vom Throne gestoßen hast, wird dereinst dein eigener Sohn dich ebenfalls zu Fall bringen!"

Der Kampf mit den Titanen



(Rhea und Kronos, Relief 400 v. Chr.)

Wie eine dunkle Wolke schwebte die Prophezeiung seines Vaters über Kronos Haupt. Daher kam es, dass er jedes Mal, wenn seine Frau Rhea ihm ein Kind gebar, dieses sofort nach der Geburt verschlang. So verschwanden nacheinander Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon in seinem finsteren Schlund. Bei jedem von ihnen wurde der Mutterschmerz Rheas größer und als sie erneut schwanger wurde, fragte sie ihre Mutter um Rat.
"Gehe auf die Insel Kreta und verstecke dort deinen Sohn vor Kronos. Mit einer List lasse ihn glauben, dass er auch dies Neugeborene wie seine Kinder zuvor verschlingen würde!"
Rhea hörte auf den Rat ihrer Mutter und brauchte in einer einsamen Höhle des Berges Ida Zeus zur Welt. Als nun ihr grausamer Mann nach dem Sohn fragte, wickelte Rhea einen Stein in der Größe eines Neugeborenen in Tücher und reichte diesen Kronos. So verschluckte Kronos den Stein in gutem Glauben und fühlte sich auch weiterhin in seiner Macht sicher.

Zeus jedoch wuchs von den Bergnymphen wohlbehütet auf. Zum Manne geworden schlich sich Zeus in die Feste seines Vaters und flößte ihm einen Zaubertrank ein. Kronos würgte heftig und erbrach schließlich all seine verschluckten Kinder. Freudig rief Zeus ihnen allen zu: "Folgt mir auf den Olymp. Von dort wollen wir uns für die euch angetane Schmach an Kronos und den Titanen rächen." Von Rache beseelt schlossen sie sich ihrem Bruder an.

Gemeinsam befreiten sie die Zyklopen und die hundertarmigen Riesen aus dem Tartaros. Zum Dank schmiedeten die Zyklopen dem Zeus Donnerkeile, dem Poseidon einen mächtigen Dreizack und Hades eine Mütze, die ihn unsichtbar machte. Mit diesen mächtigen Waffen traten sie den Kampf gegen Kronos und den mit ihn verbündeten Titanen an.

Zehn Jahre tobte die Schlacht um die Weltherrschaft. Immer wieder schleuderte Zeus seine Donnerkeile gegen die Titanen. Die Welt stöhnte laut unter dem Dröhnen dieser Urgewalten. Schließlich unterlagen die Titanen. In Ketten wurden sie in den Tartaros geworfen und von den hundertarmigen Riesen bewacht.

Untereinander teilten sich nun die Brüder die Herrschaft über die Welt auf. Poseidon erhielt die Gewalt über das Meer, Hades herrschte in der Unterwelt und Zeus bestieg den Himmelsthron. Als Gattin erwählte er seine Schwester Hera.

Der Kampf der Giganten




(Im Kampf mit den Giganten,
Zeusaltar von Pergamon, 180 c. Chr.)

Doch noch immer sollte die Welt nicht zu Ruhe kommen. Denn Gaia war zornig über die grausame Bestrafung ihrer Kinder und so zürnte sie Zeus. Als sie die Giganten zur Welt brachte, stachelte sie dies auf, sich an Zeus zu rächen.
Von fürchterlicher Gestalt waren diese, ihre Körper endeten in geschuppten Drachenschwänzen. Mächtig und schier unbezwingbar stürmten sie gegen den Olymp, um Zeus und sein Gefolge mit brennenden Fackeln, Felsbrocken und ausgerissenen Bäumen zu vernichten. Vor dieser schrecklichen Wut der Giganten verblassten die Gestirne und das Meer zog sich voller Frucht zurück. Grollende Erdbeben rollten zum Göttersitz und erschütterten diesen in seinen Grundfesten.

Alle hatten sich nun um Zeus versammelt, Geschwister wie auch seine Kinder, um den Olymp gegen die wütenden Attacken der Giganten zu verteidigen. Nichts schien ihnen Einhalt gebieten zu können. Und so befragten die Götter das Orakel um Rat. Dies weissagte ihnen, dass sie ohne die Hilfe eines Sterblichen niemals den Sieg erringen werden können.
So ging Zeus zu seinem Sohn Herakles, den er mit der Sterblichen Alkmene einst gezeugt hatte, und bat ihm im Kampf gegen die Giganten um Hilfe. Herakles folgte seinem Vater in die Schlacht und so besiegten sie einen Giganten nach dem anderen.

Noch immer war jedoch der Zorn Gaias nicht gestillt und so schickte sie den grässlichen Typhon gegen Zeus. Er war ein riesiges Ungeheuer mit Schlangenfüßen und 100 Schlangenköpfen, deren Stimmen Furcht verbreiteten und die Feuer speiten. Erderschütternd war der Kampf mit dem Ungeheuer, doch schließlich konnte Zeus es besiegen, in dem er den Berg Ätna auf ihn schleuderte, der ihm so zum Grabe wurde.

So kehrte denn nun endlich Ruhe in der Welt ein und seither thronte Zeus als oberster aller Götter auf dem Gipfel des Olymp.




Quelle:Mythentor by Sylvia Seelert und Tanja Koczwara

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